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Barf / Rohfütterung

Der Begriff „Barf“ stammt aus den USA und bezeich­nete ursprüng­lich sowohl die Nahrung selbst, als auch den­je­ni­gen, der sie ver­füt­tert. Später wurde die Abkür­zung für „Born-Again Raw Feeders“ – das heißt über­setzt „wie­der­ge­bo­rene Roh­füt­te­rer“ – ver­wen­det, ebenso für „Bones And Raw Foods“ – über­setzt Knochen und rohe Lebens­mit­tel, was die Vor­ge­hens­weise bei der Füt­te­rung recht gut beschreibt. Im Deut­schen steht „Barf“ für „Bio­lo­gi­sches, Art­ge­rech­tes, Rohes Futter“.

Was ist Barf? Ganz einfach: so ziemlich jede Form der Fütterung eines Hundes mit rohem Fleisch. Der eine bevorzugt diese Fütterung, weil sie naturnah ist, der andere, weil sein Hund vielleicht gesundheitliche Probleme hat oder weil ihm die Zusammensetzung von Fertigfuttern unzulänglich erscheint. Es gibt viele Gründe für das Barfen – und viele Ansätze, es praktisch umzusetzen.
Im Folgenden sollen alle Aspekte und Bestandteile des Barfens möglichst genau erläutert werden, sodass sich jeder zum Schluss selbst eine Meinung bilden kann, was für ihn und seinen Hund die richtige Art des Barfens ist.

  • Ein Krug und ein Glas MIlch

    Wie füttere ich meinem Hund Milchprodukte?

    Milchprodukte wie Joghurt und Hüttenkäse können eine willkommene Ergänzung und Abwechslung im Speiseplan des Hundes bieten. Beim Barfen wird ihre Menge einfach vom Anteil an Muskelfleisch abgezogen. M…

  • eine bunte Gemueseauswahl

    Wie füttere ich meinem Hund Gemüse?

    Buntes und grünes Gemüse machen zwei Drittel der pflanzlichen Bestandteile in der Rohfütterung aus – etwas weniger, wenn auch Getreide auf dem Speiseplan steht. Das dritte Drittel macht Obst aus. Gemü…

  • Hund mit einem Schlund als Sinnbild für die Knochenfütterung

    Wie füttere ich meinem Hund Knochen?

    Knochen sind beim Barfen ein wichtiger Bestandteil, denn sie decken den Bedarf an Kalzium und Phos­phor des Hundes. Der Bedarf an Kalzium eines ausgewachsenen Hundes liegt bei etwa 80mg pro Kilo­gramm…

  • ein älterer Hund, der gemütlich döst als Sinnbild für die Rohfütterung im Alter

    Senioren / Barf im Alter

    Das Alter macht vor keinem Halt – nicht einmal vor dem besten Freund des Menschen. Und wie bei uns Zweibeinern auch, verändern sich mit steigendem Alter die Anforderungen an die Nahrung – und damit da…

Was ist Barf?

ein Haufen Gulasch

Barf, Barfen oder auch Rohfütterung – dieser Trend in der Hundeernährung hat viele Namen. Wie man es auch nennen mag, bei dieser Art der Fütterung steht eine gesunde, naturnahe Ernährung des Hundes im Mittelpunkt. Da beginnt aber schon das Problem einer Definition, denn „naturnah“ bedeutet für jeden etwas anderes. Manche …

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Barf für Welpen / Junghunde

Ein Welpe in einer Schüssel als Sinnbild für die Rohfütterung bei Welpen und Junghunden

Ob Welpe (ab einem Alter von acht Wochen), Junghund, oder ausgewachsener Hund macht beim Barfen gar keinen so großen Unterschied. Die Heranwachsenden bekommen lediglich von allem ein bisschen mehr, damit sie auch groß und stark werden. Außerdem müssen sie sich an manche Lebensmittel erst gewöhnen. Der Hunger eines Welpen ist etwa …

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Barf unterwegs / auf Reisen

Ein Reisekoffer als Sinnbild für Barfen auf Reisen

Das größte Problem am Barfen ist wohl die Frage: Was mache ich, wenn ich auf Reisen bin? Es gibt einige Tricks, mit denen man sich den Urlaub mit einem Barf­hund ein­fa­cher gestal­ten kann. Fleisch Gefrorenes Fleisch kann man auch bei län­ge­ren Fahrten in einer Kühlbox mit­neh­men. Wenn es etwas antaut, schadet das …

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Getreidefütterung

Ein Acker unreifer Gerste als Sinnbild für die Getreidefütterung

Die Füt­te­rung von Getreide ist beim Barfen kein Muss, aber eine Mög­lich­keit. Wer möchte, kann seinem Hund hin und wieder Getreide in Form von Reis, Hafer­flo­cken, Kar­tof­feln oder Ähn­li­chem anbie­ten. Das Getreide ist den Beilagen zugeordnet und nimmt denselben Stellenwert ein wie buntes Gemüse, grünes Gemüse und Obst ein. Es wird also …

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Obstfütterung

ein Haufen Obst

Obst macht beim Barfen neben grünem und buntem Gemüse ein Drittel der pflanzlichen Beilagenration aus – etwas weniger, wenn auch Getreide auf dem Speiseplan steht. Wie Gemüse liefert es wichtige Vitamine und Ballaststoffe. Sie müssen kein bestimmtes Obst ständig oder in großer Menge füttern, Abwechslung ist das wichtigste. Am einfachsten ist es, gleich mehrere …

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Wie füttere ich meinem Hund Gemüse?

eine bunte Gemueseauswahl

Buntes und grünes Gemüse machen zwei Drittel der pflanzlichen Bestandteile in der Rohfütterung aus – etwas weniger, wenn auch Getreide auf dem Speiseplan steht. Das dritte Drittel macht Obst aus. Gemüse liefert wichtige Vitamine und Ballaststoffe und gehört daher zu jeder Barfmahlzeit dazu. Das Schöne: Hundehalter haben für ihr eigenes Essen meist schon alles …

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Wie füttere ich meinem Hund Milchprodukte?

Ein Krug und ein Glas MIlch

Milchprodukte wie Joghurt und Hüttenkäse können eine willkommene Ergänzung und Abwechslung im Speiseplan des Hundes bieten. Beim Barfen wird ihre Menge einfach vom Anteil an Muskelfleisch abgezogen. Mehr als fünf Prozent der gesamten Tagesration sollten sie allerdings nicht ausmachen. Auch zum Aufpeppen von Fertigfutter (Nassfutter oder auch Trockenfutter) eignen sich Naturjoghurt, Quark und …

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Wie füttere ich meinem Hund Innereien?

Bild von Hühnerleber sinnbildlich für die Innereienfütterung

Die wichtigsten Innereien in der Rohfütterung sind Pansen, Blättermagen und Leber. Herz zählt aufgrund seiner Beschaffenheit zum Muskelfleisch, hormonproduzierende Organe wie Milz oder Schilddrüse (manchmal noch am Schlund anhängig) sollten gar nicht in die Hundeschüssel kommen. Niere kann, muss aber nicht gefüttert werden. Als Entgiftungsorgan sollte sie wenn überhaupt nur in …

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Fleischfütterung

Muskelfleisch vom Rind

Das Barfen wird nicht umsonst auch als Roh(fleisch)fütterung bezeichnet. Denn Grundlage ist nun einmal rohes Muskelfleisch. Wirkliche Einschränkungen, welches Fleisch für den Hund geeignet ist, gibt es nicht. Salopp gesagt: Alles, was für den mensch­li­chen Verzehr frei­ge­ge­ben ist, kann auch ein Hund fressen. Wichtig: die Beschaffenheit des Fleisches. Hunde sind auf …

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