Körbchen / Blog / Erfahrungsberichte / Erfahrungsbericht: Hundesocken mit Anti-Rutsch-Noppen
mein Hund mit einer Hundesocke

Erfahrungsbericht: Hundesocken mit Anti-Rutsch-Noppen

In meinem Erfahrungsbericht zu Pfotenschuhen habe ich es bereits erwähnt: Mein Hund hat zurzeit eine kleine OP-Wunde an der Pfote, die in den letzten Zügen der Heilung ist. Einen Verband braucht er eigentlich nicht mehr, aber etwas, das auch im Haus Dreck fernhält und verhindert, dass er daran schlecken kann. Nachdem die Pfotenschuhe leider für eine wunde Stelle gesorgt haben, habe ich spontan im Tierladen zugegriffen und Hundesocken gekauft. Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht.


Hundesocken rutschen tatsächlich nicht – in zweierlei Hinsicht

Das Modell meiner Wahl sind die Trixie Anti-Rutsch-Hundesocken für einen Preis von 5 bis 8 Euro für zwei Hundesocken Größe L-XL. Die grauen Socken haben oben einen elastischen, angenehm breiten Bund sowie Anti-Rutsch-Noppen auf der Trittfläche. Ich dachte, ein Versuch kann für den Preis nicht schaden. Das Anziehen lief gut, die Socken haben eine angenehme Höhe. Der erste Pluspunkt: Sie rutschen nicht, zumindest bei reinem Gebrauch im Haus ohne viel Laufen.

Die Anti-Rutsch-Noppen haben sich ebenfalls bewährt. Sowohl beim Verband als auch bei den Pfotenschuhen hatte mein Hund auf unserem glatten Fußboden tatsächlich ein wenig Probleme mit dem Rutschen. Ein weiterer Vorteil der Socken: Die Wunde kann dadurch wirklich gut atmen. Dafür sorgt der Stoff, der luftig und trotzdem kompakt ist. Die Hundesocken verhindern zudem, dass der Hund direkt an einer Wunde schlecken kann. Allerdings kann er den Socken schnell feucht schlecken, sodass man ihn damit trotzdem nicht aus den Augen lassen sollte. Anders als bei den Pfotenschuhen hat zumindest mein Hund die Socken bisher aber wenigstens nicht alleine ausgezogen bekommen.

ein Gefrierbeutel zum Schutz der HundepfoteFür draußen eignen sich die Socken natürlich weniger, viel zu schnell wird der Stoff dreckig oder es verfangen sich Äste oder Ähnliches darin. Hierfür kann man sich ganz einfach aus einem Gefrierbeutel und etwas Isolierband eine Art Schuh basteln. Die Tüte wird über die Pfote gezogen und oberhalb des Ballens am Bein mit einem Streifen Isolierband fixiert. Durch den breiteren Ballen rutscht die Tüte nachher nicht. Wichtig: Das Band kommt immer auf die Tüte, nie direkt auf Fell oder Haut, sonst wird das Abziehen verdammt unangenehm. Außerdem atmet Isolierband nicht. Unten an der Pfote klebt man aus Isolierband einfach eine Art Schuh auf die Tüte, damit sich nichts durchläuft und nichts lose rumflattert. Dieselbe Konstruktion kann übrigens auch als Wetter- und Dreckschutz für einen Verband verwendet werden.

Aus anderen Kategorien

Das Plakat zu Kollege Hund 2019

Aktionstag Kollege Hund: Tierfreundliche Unternehmen gesucht 

Pressemitteilung und Bildmaterial des Deutschen Tierschutzbundes Den Hund mit zur Arbeit nehmen – für viele …

ein Umzugskarton und ein Schlüssel

Umziehen mit Hund – was muss ich bedenken?

Wenn Hundehalter umziehen, müssen sie sich nicht nur mit dem üblichen Umzugsstress befassen. Sie müssen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.